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Ziergeflügel und Exotenzuchtverein Dresden e.V.

Amadinenwelt sw

Update 02/ 2008

Gestaltung & Layout
by
Bernd Hesse & Netobjekt Fusion 8

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Gouldamdinen und Mutationen

Hobbyzucht australischer und ozeanischer Prachtfinken

 Gouldamadine     Chloebia gouldiae

Die Gouldamadine tritt in der Natur in drei Farbvarianten auf. Hierbei ist ausser den drei Kopffarben rot  schwarz und gelb in der Körperfärbung eine Variationsbreite von leichtem Gelbgrün bis bis zu ebenso leichtem Blaugrün festzustellen, und zwar auch unter den in Australien wildlebenden Vögeln.

Männchen und Weibchen besitzen die gleichen Zeichnungen in den Körperfarben. Die Farben des Weibchens sind jedoch matter als die des Männchens. Das blaue Band im Nacken fehlt oder ist nur schwach vorhanden. Die Brust ist heller lila , manchmal recht blass.

Im Jugendkleid sind Männchen und Weibchen kaum zu unterscheiden. Meist sind Brustschild und die anschliessende, später gelbe Partie auch etwas kräftiger gefärbt. Am einfachsten sind die jungen Männchen an ihren Gesangsstudien zu erkennen.

Die Gouldamadine ist zu einem Höhlenbrüter geworden, der nur sehr selten freistehende Nester baut. In der Regel legt jedes Weibchen 5 - 7 Eier. Wenn das Gelege vollständig ist, beginnt das Paar mit der Brut. Die Brutablösung wird immer mit einem Nestruf ausgeführt. nach 14 - 17 tagen schlüpfen die Jungen. Bei guter Fütterung verlassen die Jungvögel nach 23 bis 26 Tagen den Nistkasten. Die Jungen kehren noch einige Tage in das Nest zurück.

 

Es ist immer von Vorteil, die Gouldamadinenpärchen sich selbst finden zu lassen. Dies geschieht am sichersten aus einer kleinen Gruppe heraus. Sitzen die Vögel sich zugekehrt auf einer Stange oder einem Ast wird bald die eigentliche Balz beginnen. Die Rufe des Männchens werden vom Weibchen erwidert. Jedes Mal wenn das Weibchen ruft, senkt das Männchen den Kopf so weit es geht und schüttelt dabei den Kopf. Nach einer Vielzahl dieser Verbeugungen beginnt das Männchen zu singen und gleichzeitig durchgebogenen Rücken auf dem Ast zu Hüpfen oder zu Tanzen. Danach begeben sich die Partner zumeist in Ihren Nistkasten. Mit dem Nestbau wird bei beginn der Balz begonnen. Der Nestbau ist ca 4 Tage danach abgeschlossen, es erfolgt die Eiablage mit bis zu 7 Eiern. Nach Ablage des letzten Eies beginnt sofort die Brut. Diese ist nach 15 bis 17 Tagen beendet. 4 Tage danach abgeschlossen, es erfolgt die Eiablage mit bis zu 7 Eiern. Nach Ablage des letzten Eies beginnt sofort die Brut. Diese ist nach 15 bis 17 Tagen beendet.

Nach ca 15 bis 17 Tagen schlüpfen die ersten Jungen. Innerhalb von 3 Tagen sind alle Lebensfähigen Jungen aus den Eiern geschlüpft. In dieser Zeit leben die Jungen von ihren Eidottersäcken. Das Füttern beginnt erst richtig wenn mehr Junge wie Eier im Nest liegen. Nach zwei bis drei Tagen sind auch schon die ersten Rufe nach Futter zu hören. Diese Bettellaute werden mit zunehmendem Alter der Jungen immer lauter. Mit dem öffnen der Augen nach ca. 10 tagen richten sich die Jungen im Nest aus, so das alle in Richtung Einflugloch liegen. Dadurch wird die Fütterung der Eltern erleichtert. Nach ca 23 bis 28 Tagen verlassen die Jungen zum ersten Mal das Nest. Dieses wir bei meinen Tieren danach noch 5 - 7 Tage wieder als Schlafnest benutzt. Danach schlafen die Jungtiere nicht mehr im Nest.

Meine Gouldamadinen erhalten als Körnerfutter ein Grundfutter das als Fertigmischung für Exoten oder Amadinen angeboten wird. Zusätzlich wird dieses mit Unkrautsämereien und Einzelsaaten vermischt. Rote Kolbenhirse wir trocken und in gekeimter Form als Zusatzfutter angeboten. Während der Brut erhalten alle Paare Keimfutter was ich selbst zubereite. Ich verwende zwei Mischungen wie sie im Handel angeboten werden für Kanarien und Zeisige. Tiere mit Jungvögeln  erhalten ein Handelsübliches Eifutter und Einzelsaaten als Zusatzfutter für die Aufzucht. Hierbei werden verschiedene Grassamen bevorzugt, diese verhindern ein verfetten der Tiere und beugen Leberschäden vor.

 

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