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Die Dreifarbige Papageiamadine ist die Art mit den meisten Unterarten. Sie ist aber auch wohl die am längsten bekannte Art die bereits Ende des 19. Jahrhunderts so um 1886 eingeführt wurde. Die Dreifarbige Papageiamadine gehört zu den scheuen Arten der Papageiamadinen, welche Paarweise lebt und nur ausserhalb der Brutzeit kleiner Kolonien bildet. Sie ist im ozeanischem Raum weit verbreitet und es gibt viele Unterarten. Zur Zeit sollen es 10 Unterarten sein, die sich Hauptsächlich an unterschiedlichen Blautönen/ Färbungen Grünschattierungen mehr oder weniger grossen Kopfmasken und geringfügigen Größenunterschieden herleiten. Sie kommen von Neuguinea in westliche r Richtung bis Australien vor, wo eine Unterart lebt. Dreifarbige Papageiamadinen sind keine Käfigvögel, ihr ungestümes und lebhaftes Wesen setz die Volierenhaltung voraus. Es sind Prachtfinken die gern im versteckten ihren Aktivitäten nachgehen ihren Bewegungsdrang ausleben wollen und müssen. Dies ist besonders für einen dauerhaften Zuchterfolg geradezu ein Voraussetzung um Erfolgreich zu sein. Eine ideale Unterkunft ist die dichtbepflanzte Voliere mit Schutzhaus. Hier finden die Vögel Verstecke Brutplätze und Ruhe. Die relative Unempfindlichkeit diese Art gegen niedrige Temperaturen macht sie zu einem Problemlosen Volierenvogel der auch in dieser Überwintern kann. Um Legenoterscheinungen zu verhindern sollte das Schutzhaus mit Heizquellen ausgestattet sein die die Tiere jederzeit aufsuchen können. Bei Brutbeginn nutzen die Tiere alles als Nistgelegenheiten was sich anbietet, von Kaisernestern über Nistkästen Höhlen bis zu freistehenden Nestern. Bei der Vergesellschaftung mit anderen Papageiamadinen sollte man Vorsicht walten lassen, hier gilt es anderen Arten den Vorzug zu geben. Mischlingszuchten zwischen Rotköpfigen / Blaugrünen und Dreifarbigen Papageiamadinen sind bekannt und werden regelmässig angeboten. Ob diese Tiere eine Notwendigkeit im Sinne der Arterhaltung und Zucht darstellen sei dahingestellt. Ich persönlich empfinde dies als unnötig. Eigentlich sind die Vögel sehr sichere Bruttiere, dennoch ist von Nestkontrollen besonders bei Erstbruten abzuraten. Auch ich hatte nach solchen Kontrollen schon verlassenen Gelege und verlorene Bruten. Empfindliche Paare quittieren auch das Beringen ( leider ) mit derartigem verhalten und lassen die Jungvögel im Stich, es kommt zum Glück nur selten vor .Als Aufzuchtfutter kommen alle Komponenten wie bei anderen Papageiamadinen in den Napf also Eifutter Lebendfutter und natürlich Keimfutter als Saat oder Kolben es wird alles genommen. Die Jungvögel sind in den ersten 3-4 Tagen nach dem Ausliegen recht ungeschickt. Sie werden aber immer und jederzeit von den Altvögeln versorgt. nach 2 -3 Wochen sind sie dann als Futterfest anzusehen und fressen alleine. Ich belasse mein Jungtiere bei den Zuchtpaaren solange wie es nicht zu grossen Auseinander- setzungen kommt. Beginnen allerdings die zuchtpaare wieder mit der Brut sollte man sie trennen die doch sehr Heftigen jagereien der Altvögel machen auch vor den Jungvögeln besonders den Hähnen nicht halt. Die folge sind oftmals sehr verstörte Jungvögel die eines erhöhten Pflegeaufwandes bedürfen um nicht Verluste einzufahren. Wie alle Prachtfinken sind die Papageiamadinen auch sehr Frühreif und schreiten beeits mit 7-9 Monaten zur Brut. Ich persönlich halte nicht davon da die Belastung der Tiere zu hoch ist, es immer wieder zu Legenot und den Verlust der Tiere zumindest für die Zucht kommt. Ich persönlich setze Tier im alte von 12 - 18 Monaten zur Zucht an die sich möglichst selbst gefunden haben und ein gutes Ausgangsmaterial bilden. Gerade für die Arterhaltung ist es wichtig gesunde und kräftige Tiere zu verpaaren. Dreifarbige Papageiamadinen sind sehr verträgliche Volierenbewohner die ohne Bedenken mit anderen Arten zusammenleben und zu vergesellschaften sind.
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