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Die Blaugrüne Papageiamadine ist wie alle PA für eine ständige Käfighaltung nicht geeignet. Ihren natürlichen Bewegungsdrang können sie nur in einer Voliere mit viel Versteckmöglichkeiten ausleben. In ihrer Heimat den Inseln Timor und den Tenimber- Inseln leben sie in den Bergwäldern. Von dichten Pflanzengewirr in der Voliere machen die Vögel reichlich gebrauch. Sie sind ihren Artgenossen und anderen Volierenbewohnern gegenüber sehr friedlich. Es wird lediglich der unmittelbare Nestbereich von Ihnen in der Brutzeit verteidigt. Kritisch ist Ihre Vergesellschaftung mit nahe verwanden Papageiamadinen. Hier kommt es gelegentlich zu Mischlingsbruten, was aber ein Pflegerbedingtes Problem darstellt. Erwähnenswert ist das Blaugrüne Papageiamadinen in ihrer Partnerwal wesentlich wählerischer sind als andere Arten wie z.B. die Dreifarbige Papageiamadine. Die Brut und Jungenaufzucht verläuft wie bei allen Papageiamadinen und ist nicht noch mal besonders zu Beschreiben. Nach dem ausfliegen der Jungvögel ist hier Vorsicht geboten. Dies kehren nicht wieder ins Nest zurück und sind deshalb doch Kältegefährtet, besonders wenn sie auf dem Volierenboden Übernachten müssen. Wie eigentlich fast alle Papageiamadinen fressen auch Blaugrüne Papageiamadinen sehr gern halbreife und angekeimte Sämereien. Aber auch hier ist wie bei allen ozeanischen Arten Vorsicht geboten, auch sie neigen dazu schnell zu verfetten. Deshalb gilt auch hier keine ganzjährige Fütterung mit Keimfutter. In der Voliere ist dies nicht ganz so streng da da genügend Bewegungsraum vorhanden ist den die Vögel auch nutzen. Blaugrüne Papageiamadinen sind sehr gut in der Gemeinschaftsvoliere zu Halten. Nach meiner Erfahrung geht das mit der Rotköpfigen genauso unproblematisch wie mit der Peals Papageiamadine. Bei der Gemeinschaftshaltung mir Dreifarbigen Papageiamadinen ist Vorsicht geboten, da hier Erfahrungsberichte vorliegen wo es zu Mutationsbruten gekommen ist. Bei den von mir gehaltenen Paaren kommt es während der Brutperiode zu keinen Streitereien was sicher an der dichten Volierenbepflanzung liegt. Aber auch die Paare der Rotköpfigen die in der gleichen Voliere untergebracht sind haben mir Ihren Mitbewohnern kein Problem. Während der Brut und Zuchtsaison erhalten die PA einen Lebendfutteranteil der aus Mehlwürmern und Mückenlarven besteht und sehr gern genommen wird. Aber auch hier gebe ich einen Samenanteil von ca 70-80% Sämereien Grundfutter.
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