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Australische Prachtfinken haben bei den Züchtern mit einer Ausnahmen ( dem Zebrafink ) einen besonderen Stellenwert gefunden. Gegenüber den doch in mitunter in riesigen Mengen importierten Prachtfinken aus Afrika Asien und Ozeanien nehmen sie eine Sonderstellung ein. Seid Australien im Jahre 1960 eine Ausfuhrsperre für Vögel erliess, musste seid dieser Zeit der Bestand durch züchterisches Geschick und können erhalten und vermehrt werden. Hier ist auch der Grund für die enormen Preissteigerungen von schwer zu züchtenden Arten zu suchen. Hiervon ausgehend kann man meiner Meinung nach die australischen Prachtfinken in drei Zuchtklassen einteilen. Meiner Meinung nach gibt es die leicht zu züchtenden Arten wozu der Zebrafink und die Binsenamadine zu zählen sind. es gibt Arten die mit gewissen Aufwand recht gut zu Züchten sind wie Spitzschwanz, Ringelamadinen Gürtelgrasfinken, und es gibt Arten wo es immer noch schwierig ist Vögel nachzuzüchten wozu im besonderen meiner Meinung nach auch die Gouldamadine, Gemalte Amadine, Sonnenamadinen dazugehören. hier ergeben sich bezüglich der Unterbringung Ernährung sowie des züchterischen Aufwandes doch parallelen. Aber auch hinsichtlich der Grundbedingungen ist hier ein wesentlich anderer und höhere Aufwand notwendig um erfolgreich zu züchten. Luftfeuchtigkeit, Temperatur Beleuchtungsdauer usw. sind recht Aufwendig zu realisieren, da der australische Frühling in unserer Winterzeit liegt. Dies gilt für Wildtypen ebenso wie für Mutationen. Aber auch der Dokumentation der Verpaarung und Nachzuchten kommt eine grosse Rolle zu die mit Sorgfalt ausgeführt sein sollte. Gerade hier ist die Gefahr von Vermischungszuchten von Mutationen sehr gros und nur durch saubern Nachweiss auszuschliessen, besonders bei den nun doch mehr und mehr fehlenden Importen. All das genannte bezieht sich ebenso auf die Fütterung und was sonst noch zur Gesunderhaltung der Vögel gehört. Oft sind bei den australischen Vögel für jede Art eigene Futtersorten ( Mischungen ) erforderlich damit sie Erfolgreich zur Brut schreiten. es ist in der tat so das bei heiklen Arten die Erfolgreiche Zucht zu mehr als 50% vom Futter und dessen Zusammensetzung abängt.
Zu den 18 echten australischen Prachtfinken die in unseren Volieren und Käfigen sich aufhalten werden auch zwei Einwanderer gezählt der Muskatfink und und die Schwarzkopfnonne sind keine echten australischen Finken. Oftmals werden auch die Papageiamadinen den australischen Finken zugerechnet. Es sind aber ozeanische und asiatische Finken von Neukaledonien bis Sumatra Lombock usw.
Zu den bekanntesten und beliebtesten Arten gehöhren unter anderem:
die Gouldamadinen Chloebia gouldiae der wohl farbenprächtigste Prachtfink überhaupt die Grasfinken : Spitzschwanz- Gürtel und Maskenamadine die Gitterflügelastrilde : Ringelamadine und Gitterlügelastrild die Zeresamadinen die Binsenamadinen die Sonnenamadinen die Prachtastrilde : Gemalte Amadine die Diamantamadine die Brauenastrilde : Dornamadine
um hier nur die bekanntesten zu nennen die auch bei Züchtern noch zu finden sind.
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